geboren 6.6.1958 in Karlsruhe
gestorben 13. 4. 2008 in Düsseldorf
- 1978 – 1991 Studium an der Fachhochschule für Gestaltung in Pforzheim
- 1882 – 1987 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Dieter Krieg
- 1988 Meisterschüler bei Dieter Krieg
- 1988 Reisestipendium der Kunstakademie Düsseldorf
- 1987 – 1989 Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes
- 1995 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg
Ausstellungen
- 1986 Lothringerstaße München
- 1986 Große Kunstausstellung Düsseldorf
- 1988 Seniorenzentrum Dr. Diedrich Murken (Einzelauisstellung)
- 1988 Haus Flehe, Düsseldorf (Einzelausstellung)
- 1988/1989 Wanderausstellung „Zeitgenössische Malerei und Plastik, Sammlung Murken“
- Städtisches Kunstmuseum Bonn
- Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte, Oldenburg
- Leopold Hoesch–Museum, Düren
- Staatliches Museum Regensburg
- Museum Wiesbaden
- 1991 Blickpunkt Kunstakademie Düsseldorf 1965 – 19990, Sammlung Murken
Städt. Galerie Meerbusch
- 1993 Große Kunstausstellung Düsseldorf
- 1993-97 Wanderausstellung „Romantik in der Kunst der Gegenwart, Sammlung Murken“
- Forum Ludwig, Aachen
- KulturzentrumBayer A:G., Leverkusen
- Kunsthalle Dominikanerkirche, Osnabrück
- Kunst Kreuzberg Berelin
- Kunstmuseum zu Thun, Schweiz
- Städt. Galerie Jesuitenkirche
- Landesmuseum Mainz
- Zeppelin Museum Technik und Kunst , Friedrichshafen
- 1994 Große Kunstausstellung Düsseldorf
- 1995 Große Kunstausstellung Düsseldorf
- 1996/97 Wanderausstellung der Stipendiaten der Kunststiftung Baden-Württemberg
- 1997 Kunststiftung Baden-Württemberg, Stuttgart (Doppelausstellung mit Peter Koch)
- 1997 Folkwangmuseum Essen
- 1997 Wanderausstellung „Das banale Schöne“
- Museum Baden, Solingen Gräfrath
- manus presse, Stuttgart
- Städtisches Kunstmuseum Reutlingen
- Forum Kunst Rottweil
- Goethe -Institut , Rotterdam
- 1997 „Landschaftsmalerei heute“, Suermont- Ludwig Museum. Aachen
- 2003 Romantik in der Moderne, Meisterwerke aus der Sammlung Murken von Jugendstil bis Postmoderne,
Sadtgalerie Dillingen an der Donau
- 2005 Künstler helfen Künstlern, Kunststiftung Baden-Württemberg
Zum Werk
Bernd Hötzel hat ein sehr umfangreiches malerisches Werk hinterlassen.
Die Formate der Bilder variieren zwischen 30cm x 40cm und 180cm x 200cm, meistens wird allerdings die Größe von 130 x 150cm bevorzugt. Er malte in der Regel mit Ölfarbe auf Gewebe wie Leinen oder Nessel.
Hötzel hat dabei einen ganz eigenen Malstil entwickelt, der sich weder dem Realismus noch der neuen wilden Malerei zuordnen lässt, obwohl gewisse Anklänge zu beiden erkennbar sind.
Thematisch dominieren figürliche Motive, meistens skurril bis grotesk verfremdet. Mit Bildern, in denen die Kälte zwischenmenschlicher Beziehungen durch Kühlschränke und Eisblöcke symbolisiert wird, wo das Ausgeliefertsein der Menschen durch übergriffige Objekte dargestellt wird, gibt Hötzel ein Abbild der Vereinsamung des Menschens in einer kaputten Zivilisationsgesellschaft.
Die Aussage ergibt sich rein intuitiv und steht nicht im Vordergrund der künstlerischen Absichten.
Angestrebt wird vielmehr die höchstmögliche malerische Dichte, wobei nicht die Farbe den Figuren zugeordnet, sondern die Figuren der Farbe untergeordnet werden. Dabei wird die Ölfarbe in dicken Schichten aufgetragen und mit stark vermischten Farbtönen verwendet.